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Nachschlagewerke als Brücke in die Bibliothek für Lehrer und Schüler

11.03.2011
Lehrer schlagen nach

Nachschlagen in der Wittmunder Schulbibliothek

© Akademie für Leseförderung

Je größer die Bibliothek, desto schwieriger ist es, den Überblick zu behalten. Das sieht man an der Schulbibliothek der Alexander-von-Humboldt-Schule in Wittmund, die nicht nur eine große Fläche, sondern auch einen umfangreichen Buchbestand aufweist. Lehrer wie Schüler haben deshalb mitunter Mühe, das zu finden, was sie gerade wirklich brauchen, streichen vorschnell die Segel und wandern ab zu Wikipedia und Co. Dabei kann man auch in einer großen Schulbibliothek schnell nützliche Informationen finden, wenn man zielstrebig an das Regal mit den allgemeinen Nachschlagewerken geht.

Diese Erfahrung machten am 10. März 2011 neunzehn Deutschlehrer der Wittmunder Kooperativen Gesamtschule bei einer Fortbildung zu Aufgaben zum Textverstehen und zur Arbeit mit Sachbüchern mit einem Referenten von der Akademie für Leseförderung. Die Lehrer hatten in Gruppenarbeit ausgehend von einem Sachtext Suchbegriffe zu unterschiedlichen Themen zusammengestellt. Anschließend prüften sie, was die gedruckten Enzyklopädien zu den Begriffen hergaben, um im Erfolgsfall die Methode im Unterricht an den eigenen Schülern zu erproben.

Da die Ausgangstexte aus aktuellen Tageszeitungen stammten, war die Skepsis zunächst groß. Eine Gruppe hatte sich ausgehend von einem Artikel über den Tod eines Magermodels mit Anorexie und Bulimie beschäftigte. Sie wurde von dem Reichtum an nützlichem Wissen in den vergleichsweisen „alten“ Brockhaus-Bänden angenehm überrascht. Das dürfte bei den Schülern nicht anders sein. Das Festhalten der ermittelten wesentlichen Informationen in wenigen Stichworten auf einem Lernplakat erwies sich überdies als eine anspruchsvolle Leseverstehens-Aufgabe.



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