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Bündnis für Schulbibliotheken soll Frankfurter Erklärung umsetzen helfen

07.05.2015
B. Lücke

Birgit Lücke

© schulmediothek.de

Die Kommission Bibliothek und Schule des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) hatte die Frankfurter Erklärung zum Thema Schulbibliotheken vorbereitet, die am 22. April 2015 anlässlich einer Expertenrunde unter dem Titel „Lesen und Lernen 3.0 – Medienbildung in der Schulbibliothek verankern“ veröffentlicht wurde. Ihre Vorsitzende Birgit Lücke hat in einem Interview mit der Online-Redaktion des Innovationsportals des Deutschen Bildungsservers das geplante weitere Vorgehen dargelegt.

Man habe bei der Expertenrunde beschlossen, ein Bündnis zu bilden, um die eigenen Vorstellungen von moderner Bildungsmedienarbeit mit der Schulbibliothek in die Politik tragen zu können. Die auf dem Symposium anwesenden Medien- und Schulwissenschaftler hätten ihre Bereitschaft signalisiert, dem dbv dabei beratend zur Seite zu stehen.

Für die Umsetzung des Bündnisses sei praktisch, dass im Juni eine neue Kommission ausgeschrieben werde. Diese neue Kommission solle ihren klaren Schwerpunkt bei der Schulbibliothek haben. Konzeptionell wolle man sich vom schwedischen Modell inspirieren laasen. Dort stünde die Unterrichtsgestaltung mit der Schulbibliothek und nicht deren Ausstattung im Mittelpunkt. Entsprechend werde als professionelle Leitung eine Medienpädagogin oder ein Medienpädagoge gesucht.

Diese/Dieser gehe an die Schule, eruiere den Bedarf (Bücher, digitale Unterstützung), baue die Infrastruktur für die Schule passend auf, berate die Lehrkräfte und übe mit den Schülerinnen und Schülern beispielsweise Recherchetraining zu bestimmten Unterrichtsthemen. Sie/Er arbeite dabei Hand in Hand mit dem Kollegium. „In der Diskussion fiel für so einen Menschen der schöne Begriff Medium.“



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