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Trierer Schulbibliothek baut täglich Brücken zum Lesen

29.05.2015
Trier: Römerbrücke

Römerbrücke in Trier

© Johnny Chicago – CC-BY-SA-3.0 – via Wikimedia Commons

Während der gesamten Schulzeit komme es darauf an, dass Schüler Texte lesen und verstehen können. Das findet das Friedrich-Spee-Gymnasium im rheinland-pfälzischen Trier und hat deshalb seine Fünftklässler acht Wochen lang zu Beginn jedes Unterrichtstags in die Schulbibliothek geschickt. Aufgeteilt in mehrere Gruppen trainierten die Schüler dort ihr Lesetempo und ihre Lesegenauigkeit. Wie das konkret ablief, erläutert ein Video auf der Schul-Website.

Mit einem Lesescreening wurden zunächst Lesegeschwindigkeit und Leseverständnis aller Schüler getestet. Die sicheren Leser bekamen 20 bis 25 Minuten freie Lesezeit mit einem Buch ihrer Wahl. Die besonders zu fördernden Kinder erhielten einen Text als Hörbuch und als gedrucktes Buch und lasen beim Zuhören mit. Der erneute Test am Ende der acht Wochen zeigte: Die Lesegeschwindigkeit und das Leseverständnis hatten sich im Durchschnitt um ein Schuljahr verbessert.

Tägliches Lesen ist auch die Idee hinter dem Projekt „Lesen steckt an“ der Regionalpresse und eines örtlichen Geldinstituts, an dem sich das Friedrich-Spee-Gymnasium beteiligt. Im Rahmen des Projekts finanziert die Sparkasse Trier ein Jahres-Abonnement des „Trierischen Volksfreunds“ für die Schule und richtet kostenlos eine Leseecke ein. Durch den stets aktuellen Lesestoff der Tageszeitung bietet die Schulbibliothek eine motivierende Verlängerung für das Fünftklässler-Lesetraining.


Weiterführende Links:
Artikel auf der Website des Friedrich-Spee-Gymnasiums Trier (13. März 2015)
Artikel von Björn Pazen im Trierischen Volksfreund (25. Mai 2015)


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