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Vorlesestudie 2018 bestätigt Bedeutung von Vorlesen und schulischer Leseförderung für das Lesenlernen

03.12.2018
© Stiftung Lesen

Stiftung Lesen

© Stiftung Lesen

Bereits seit über 10 Jahren untersuchen die Stiftung Lesen, Die Zeit und die Deutsche Bahn Stiftung das Vorleseverhalten und den Nutzen des Vorlesens. Das Schwerpunktthema der diesjährigen Untersuchung ist: „Was bringt Vorlesen Kindern für die Grundschulzeit?“. Befragt wurden 500 Kinder aus den Klassen 1-4 und 500 derer Eltern.
Untersucht wurde zunächst, welche Vorleseerfahrungen die Kinder bereits gesammelt haben, dabei wurde immerhin 15 % der befragten Kinder nie in ihren Elternhäusern vorgelesen (Seite 7 der Studie). Ein weiterer großer Abschnitt beschäftigt sich damit, das Vorlesen eine gute Grundlage für die Lesekompetenzen der Kinder schafft. So schätzen sich gerade Kinder, die keine Vorleseerfahrungen im Elternhaus gesammelt haben, schwächer ein beim Lesen (Seite 12 der Studie). Die Studie geht auch darauf ein, was Schulen dafür tun können, um diese Defizite so gut es geht aufzufangen. Im Fokus, der Untersuchung stehen dabei die schulischen Angebote außerhalb des Unterrichts, dazu zählen Leseecken, Büchereien oder Bücher-AGs. Auf alle drei Ausstattungsmerkmale können nur 9 % der Kinder in ihren Schulen zurückgreifen. Immerhin 40 % der Kinder haben noch angegeben, dass es wenigstens eines dieser Merkmale in ihrer Schule gibt, bei 23 % gab es jedoch keines dieser Ausstattungsmerkmale (Seite 30 der Studie). So ergibt sich auch eines der entscheidenden Fazits der Studie, die Schulen müssen für eine bessere Ausstattung im Bereich der Leseförderung sorgen, damit eine Chancengleichheit hergestellt werden kann.


Weiterführende Links:
Vorlesestudie
Studien der Vorjahre


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