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Informationskompetenz mit der Bibliothek

Schulische Konzepte/ Konzepte für Schulen

Konzepte der Bundesländer zur Medienerziehung

Entwurf eines gemeinsamen Referenzrahmens Informationskompetenz

Nach dem Vorbild des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen soll künftig der Referenzrahmen Informationskompetenz für Bibliothekare und Lehrer eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Entwicklung von Schulbüchern, der alltäglichen Unterrichtsplanung der Lehrer und bei der Beurteilung von Schülerleistungen sein, zum Beispiel bei der Konzeption von Bibliothekseinführungen und bei der Durchführung von projektorientiertem Fachunterricht in der Schulbibliothek. Im Auftrag der Kommission „Bibliothek und Schule“ des Deutschen Bibliotheksverbandes formuliert der Verfasser Andreas Klingenberg die erste Komplettversion des Referenzrahmens. Die vier Teilkompetenzen bilden den Weg des Informationssuchenden idealtypisch ab: Suchen – Prüfen – Wissen – Darstellen. Jede Teilkompetenz wird ihrerseits in vier Arbeitsschritte oder Kriterien aufgelöst. Zur Ausdifferenzierung werden sechs Niveaustufen unterschieden, A 1 / A 2 (Elementare Informationskompetenz), B 1 / B 2 (Selbständige Informationskompetenz) und C 1 / C 2 (Nachhaltige Informationskompetenz). 

FIT-GYM : Fachübergreifendes Informationskompetenz-Training für Gymnasien

Grundlage dieses Lernangebots der Universitätsbibliothek Heidelberg sind die Erfahrungen der Schülerin Sarah. Sie lernt bei der Bearbeitung ihres GFS-Themas / ihrer Seminararbeit verschiedene Recherchesysteme und Informationsquellen kennen - u.a. um wissenschaftliche Literatur zu finden. Ihre Informationssuche kann an Filmen und interaktiven Übungen nachvollzogen werden.
Die hier vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten sollen bei der Bearbeitung der eigenen Themen angewandt werden. Vorschläge zum Wissenstransfer werden unter “Löse das Problem!“ als Ergänzung am Ende jedes Kapitels angeboten.
Falls eine E-Learning-Plattform (z.B. Moodle) genutzt wird, kann das Teaching Team der Universitätsbibliothek Heidelberg über ein entsprechendes Forum als „Lernberater“ mitwirken. 

Wikipedia-Schulprojekt

Schüler finden in der Wikipedia ein zeitsparendes und frei zugängliches Angebot zur Erledigung notwendiger Recherchen. Wenngleich dies prinzipiell den Intentionen der Wikipedia entspricht, so fehlen Schülern oft die Fähigkeiten, Informationen kritisch zu sichten und zu hinterfragen. Lehrer hingegen sehen sich oft überfordert mit der Frage, wie mit der Wikipedia umzugehen sei und sind auf die Vermittlung des Umgangs mit ihr nur begrenzt vorbereitet. Der unkritische Gebrauch bereitgestellter Informationen birgt ebenso Probleme wie der rigide Versuch, Wikipedia aus dem Unterricht fernzuhalten.
Aus diesem Grund hat Wikimedia Deutschland seit September 2006 ein Projekt erarbeitet, das Schülern wie Lehrern die Stärken und Schwächen der Wikipedia verständlich machen soll. Ziel ist es, durch direkten Kontakt und Aufklärung für den Abbau von Vorurteilen zu sorgen und erste Kenntnisse um die Methoden und Strukturen der Wikipedia zu vermitteln.

Die Seite informiert über das Schulprojekt und gibt Hinweise zur Durchführung. 

Spiralcurricula (Schule-Bibliothek), Konzepte/Ziele

Tabellarische Darstellung der unterschiedlichen, bislang publizierten Konzepte verschiedener „Spiralcurricula“, welche von Öffentlichen Bibliotheken für die Zusammenarbeit mit Schulen entwickelt wurde, mit ihren Zielen. Enthalten sind die Städte/Bundesländer Bremen, Brillon, Frankfurt/Main, Gunzenhausen, Hamburg, Herne, Hilden, Münster, Oldenburg, Schleswig-Holstein, Villingen-Schwenningen, Warendorf. Die Darstellung soll dazu beitragen, Gemeinsamkeiten, Ziele und Unterschiede der bisher vorgelegten Curricula aufzuzeigen. 

sba-Curriculum - Bibliotheksziele und Praxisbausteine (Jahrgangsstufe 1 bis 6)

Die von der Stadt Frankfurt am Main unterhaltene Schulbibliothekarische Arbeitsstelle (sba) der Stadtbücherei setzt sich zum Ziel, bei Kindern und Schülern Leseinteresse zu wecken und Lesekompetenz zu fördern. Zu diesem Zweck formuliert das sba-Curriculum Lernziele für erfolgreiches Lesen Lernen und bietet zur Umsetzung Handlungsschritte und praktische Beispiele für die Jahrgangsstufen 1 bis 6. In Form von spielerischen Aufgaben werden zudem bibliotheksbezogene Themen in den Vordergrund gerückt, um somit insgesamt den Schülern Lesen und Leseorte näher zu bringen. 

Das Bremer Spiralcurriculum - eine Präsentation für MultiplikatorInnen

Die Stadtbibliothek Bremen arbeitet seit etlichen Jahren nach dem Prinzip des “Spiralcurriculums“. Die Führungen - beginnend im Kindergarten - bauen in den kommenden Schuljahren aufeinander auf und erweitern Stück für Stück das Wissen der Schülerinnen und Schüler. Die Publikation richtet sich an Multiplikatoren und stellt Konzepte vom Kindergarten bis zur Klassenstufe 7 vor. 

Wissen erobern. Schüler entdecken Weimarer Bibliotheken

Die Veranstaltung „Wissen erobern. Schüler entdecken Weimarer Bibliotheken“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schulen und Bibliotheken Weimars und dient der Vermittlung von Informationskompetenz an Schüler im Rahmen der Seminarfacharbeit. In der Audimax-Vorlesung werden sowohl die Möglichkeiten der Bibliotheksrecherche anhand des fiktiven Seminarfachthemas „Graffiti“ aufgezeigt als auch die einzelne Bibliotheken mit ihren Angeboten vorgestellt. Im Anschluss an die Vorlesung werden für die Schüler Bibliotheksführungen mit Rechercheübungen angeboten. Auch kann der Bauhaus-Spaziergang fakultativ durchgeführt werden. 

Das Bibliothekscurriculum der Bücherhallen Hamburg

Über 400 bis zu sechszügigen allgemeinbildenden Schulen stehen 34 Öffentliche Bücherhallen gegenüber - mit einem einheitlichen Gesamtbild (zentraler Katalog, einheitliche Bestandserschließung, Gebührenordnung, interner Leihverkehr usw.). Das Bibliothekscurriculum hat zum übergeordneten Lernziel, flächendeckend die Hamburger Kinder vom Kitaalter an bis zur Sekundarstufe 1 kontinuierlich mit der altersgerechten Nutzung der Bücherhallen vertraut werden zu lassen.
Die Bücherhallen Hamburg kooperieren in diesem Zusammenhang mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der (für die Kitas zuständigen) Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Behörde für Kultur, Sport und Medien. Sie finanzieren ihre Kooperationsmaßnahmen gemeinsam mit den Behörden. 

Wenn Bibliothek Bildungspartner wird. Leseförderung mit dem Spiralcurriculum in Schule und Vorschule

Ob Leseförderung mittel- und langfristig gelingt, hängt nicht von einem Kriterium alleine ab. Das Spiralcurriculum kann jedoch ein elementarer Schlüssel zum Erfolg werden. Ausgehend vom Bild der Spirale wird ein modulares, aufeinander aufbauendes und praxistaugliches Baukastensystem entwickelt. Dieses stellt sicher, dass Kinder und Jugendliche an festgelegten Punkten immer wieder an Bibliotheksangeboten partizipieren. Die abgebildeten Beispiele vermitteln einen Eindruck, was möglich und was in Bibliotheken bereits Realität ist – sowohl in Schulbilbiotheken als auch in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Zusammenstellung wurde gemeinsam von den Expertengruppen Bibliothek und Schule sowie Kinder- und Jugendbibliotheken im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (DBV) realisiert.
Die Webseite bietet einen Zugriff auf Modelle einzelner Bibliotheken. 

Medienkonzept der Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg zum Einsatz der neuen Medien Computer und Internet

Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg wurde für ihr ´´Konzept zum Einsatz der neuen Medien Computer und Internet´´ mit dem Sonderpreis für Schulmedienkonzepte der e-nitiative NRW ausgezeichnet.
Kindern, die noch keinen Computer-Zugang in ihrem privaten Umfeld haben, soll größtmögliche Chancengleichheit gewährt werden, indem die Neuen Medien als eine weitere Kulturtechnik zu Lesen, Schreiben und Rechnen in den täglichen Unterricht integriert werden. Ziel ist die Nutzung ihrer Möglichkeiten auf breiter Basis, die Förderung gemeinschaftlichen Lernens, das Aufzeigen ihrer Grenzen und die Bewusstseinsschärfung für ihre Gefahren. 

Leistungsangebote Öffentlicher Bibliotheken für Schulen

Öffentliche Bibliotheken bieten ein breites Spektrum an unterrichts- und freizeitbezogenen Dienstleistungen an, die alters- wie schulstufenbezogen genutzt werden können. Das Medienangebot der Öffentlichen Bibliothek ist ein attraktiver Ort zur Förderung der Lese- und Informationskompetenz.
Die Webseite gibt einen Überblick über die Leistungsangebote von Bibliotheken und Tipps zur Umsetzung der Aktionen für Lehrer. 

Fit für die Informationsbeschaffung in Niedersachsen

An Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe richtet sich das Projekt „Fit für die Informationsbeschaffung in Niedersachsen“, das im Januar 2004 unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Kultusministers gestartet wurde. Im Rahmen des landesweiten Projekts werden von den Universitätsbibliotheken Informations- und Schulungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Schüler niedersächsischer Schulen angeboten. Ziel ist es, die Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule zu optimieren und zu intensivieren. Unter Federführung der Universitätsbibliothek Braunschweig und in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Schulabteilung der Bezirksregierung Braunschweig wurden die Hochschulbibliotheken des Landes in das Projekt eingebunden. 

Das Projekt „Öffentliche Bibliothek und Schule - neue Formen der Partnerschaft“

Die in dem 1995 bis 2000 durchgeführten Modellprojekt „Öffentliche Bibliothek und Schule - neue Formen der Partnerschaft“ entwickelten und erprobten Methoden zur Förderung der Lese- und Informationskompetenz wurden im Rahmen eines Netzwerkes in 38 Kommunen Nordrhein-Westfalens flächendeckend verankert. Gleichzeitig wurden neue Formen der systematischen Kooperation zwischen Bibliothek und Schule entwickelt. Der Bericht enthält die Zusammenfassung der Projektergebnisse. 

Schule, Bibliothek, Schulbibliothek.

Der Beitrag gibt einen Überblick über Funktionen von Schulbibliotheken, erläutert den Begriff der Informationskompetenz im Hinblick auf allgemein bildende Schulen, stellt ausführlich Einsatzmöglichkeiten der Schulbibliothek und Kooperationen zwischen Öffentlichen Bibliotheken und allgemein bildenden Schulen dar, behandelt das Konzept des Lernarrangements und nennt schließlich räumliche und organisatorische Voraussetzungen einer gelingenden Kooperation zwischen Bibliothek und Schule. 

Vorschläge für die Einrichtung eines Internetportals Schulbibliotheken

Ausgehend von einer Analyse bestehender Internet-Plattformen (u.a. des Deutschen Bildungsservers) diskutiert der Autor Anforderungen an ein Portal zur Präsentation und Unterstützung der Schulmediotheken. 

Konzept zur Vermittlung von Informationskompetenz an Schüler der gymnasialen Oberstufe

Mit den vorliegenden Empfehlungen reagieren die baden-württembergischen Hochschul- und Landesbibliotheken auf die zunehmende Nachfrage von Seiten der Gymnasien nach Schulungen im Bereich der Informationskompetenz. Das vorliegende Konzept orientiert sich didaktisch an den „Standards der Informationskompetenz für Studierende“ des Netzwerks Informationskompetenz Baden-Württemberg. Aus diesen lassen sich auch für die jeweilige gymnasiale Zielgruppe geeignete Inhalte und Methoden ableiten. Das Konzept soll den Bibliotheken eine Hilfestellung bei der inhaltlichen und methodischen Planung, aber auch bei der konkreten Durchführung und Evaluation bieten. 

Bibliotheken, Informationskompetenz, Lernförderung und Lernarrangements

Seit den 90er-Jahren unternehmen Bibliotheken verstärkt Anstrengungen, um Informationskompetenz zu vermitteln. Wie man Schüler und Studierende dahin bringt - dazu haben Bibliothekare, allen voran in USA, erfolgreiche didaktische Konzepte entwickelt und erprobt. Gute Erfahrungen haben Bibliothekare auch mit Strategien für Lernarrangements gemacht: Medien, die das Wissen vertiefen und den Horizont erweitern können, werden in der Bibliothek so präsentiert, dass Kunden, die nach nichts Bestimmtem suchen, darauf stoßen und zur Lektüre, zum Zuhören, zum Training am Computer angeregt werden. Der Autor stellt die veränderten Rahmenbedingungen des Lernens dar, stellt verschiedene Online-Tutorials und Schulungsangebote von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken vor, führt in das Konzept des Lernarrangements und dessen Umsetzung in einigen Bibliotheken ein und gibt Empfehlungen für die Raumorganisation von Bibliotheken. 

Informationskompetenz als Grundlage für bibliothekarische Schulungskonzepte

Der Autor des Aufsatzes diskutiert die Rolle von Bibliotheken als Vermittler von Informationskompetenz. Erörtert werden die Anforderungen an eine „teaching library“, Modelle von Informationskompetenz und die Aspekte einer methodischen Realisierung von Schulungsangeboten. Als Praxisbeispiel stellt der Autor das modulare Schulungskonzept der UB Heidelberg vor und gibt abschließend Empfehlungen zu einer erfolgreichen Etablierung der Bibliotheken als Lehr- und Lerneinrichtung.
(Volltext, Stand: 31.05.2000) 

Das Projekt „Öffentliche Bibliothek und Schule - neue Formen der Partnerschaft“

Die in dem 1995 bis 2000 durchgeführten Modellprojekt „Öffentliche Bibliothek und Schule - neue Formen der Partnerschaft“ entwickelten und erprobten Methoden zur Förderung der Lese- und Informationskompetenz wurden im Rahmen eines Netzwerkes in 38 Kommunen Nordrhein-Westfalens flächendeckend verankert. Gleichzeitig wurden neue Formen der systematischen Kooperation zwischen Bibliothek und Schule entwickelt. Der Bericht enthält die Zusammenfassung der Projektergebnisse. 

Standards der Informationskompetenz für Studierende

Die Ressource formuliert Standards, mit deren Hilfe man die Informationskompetenz von Studierenden erkennen kann. Zu jedem Standard sind Indikatoren zugeordnet, welche wiederum verschiedene Kompetenzen beinhalten und durch Beispiele veranschaulicht werden. Die Standards dienen als Hilfe für die Planung und Durchführung von Schulungsaktivitäten an Bibliotheken. 

Informationskompetenz im Spannungsfeld zwischen Schule und Universität : Beobachtungen zum Informations- und Suchverhalten in der gymnasialen Oberstufe und im Studium

Der Autor untersucht in seiner Studie das Informations- und Suchverhaltens von Schülern der gymnasialen Oberstufe und von Studierenden. Die Analyse zeigt die Reduktion der Informationsrecherche auf das Internet, wobei sich das mittlerweile gängige Schlagwort von der „Googlisierung“ im Untersuchungssample voll und ganz bestätigte. Es werden kaum Kombinationen verschiedener Recherchewege vorgenommen noch verschiedene Suchwege einbezogen. Bedenkenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass eine kritische Reflexion der eigenen Suchmethoden und Ergebnisse nicht oder nur in Ansätzen stattfindet. Insgesamt verdeutlicht auch diese empirische Studie die enormen Defizite im Bereich der Informationskompetenz von Schülern und Studenten, insbesondere im Bezug auf Retrievaltechniken zur Recherche im Internet und in Fachdatenbanken. 

Wissenshungrig – Informationskompetenz für Oberstufenschülerinnen und –schüler. Kooperation der Stadtbibliothek Kassel und der Universitätsbibliothek Kassel.

In diesem von der Universitätsbibliothek Kassel verfassten Dokument geht es einerseits darum, wie in Kassel durch eine Kooperation mit Oberstufenklassen in Bibliotheken Kurse durchgeführt werden können, andererseits darum, wie bei gleichbleibender Personalkapazität die gestiegenen Anforderung erfüllt werden können und dabei bessere Lernerfolge bei den Kursteilnehmerinnen und –teilnehmern erreicht werden. 

Leseförderung mit dem Spiralcurriculum in Schule und Vorschule

Angebote zur Förderung der Lese-, Medien- und Informationskompetenz erreichen Kinder und Jugendliche besser und häufiger, wenn sich Pädagoginnen und Pädagogen, Bibliothekarinnen und Bibliothekare gemeinsam auf den Weg machen. Unter dieser Prämisse haben die beiden Expertengruppen „Bibliothek und Schule“ und „Kinder- und Jugendbibliotheken“ des Deutschen Bibliotheksverbandes dazu aufgerufen, modellhafte Curricula vorzulegen. Ergebnis ist eine Broschüre, die die erfolgreichsten Projekte vorstellt. 

Schule, Bibliotheken, Schulbibliotheken aus pädagogischer, bibliothekarischer und ökonomischer Perspektive

Der Beitrag untersucht, inspiriert durch die Diskursanalyse, Argumentationen der akademischen Pädagogik, der Schulpraktiker und der Bibliothekare zum Thema Schulbibliothek. Ferner wird die Frage nach den Kosten verschiedener Modelle schulbibliothekarischer Versorgung behandelt. 

Wolfenbütteler Schülerseminare

Als erste wissenschaftliche Bibliothek der Bundesrepublik Deutschland bietet die Herzog August Bibliothek seit 1983 dreitägige “Schülerseminare“ für Kurse der gymnasialen Oberstufe, d.h. Leistungskurse bzw. “Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau“ (Niedersachsen) sowie Seminarfachkurse, d.h. fächerübergreifende Projektkurse an. Neben der Recherche mit verschiedenen Hilfsmitteln lernen die Schüler hierbei auch das Bibliographieren, Exzerpieren und Zitieren von Quellen sowie das Gliedern von Facharbeiten. 

Schu:Bi - Schule und Bibliothek

Das Projekt „Schu:Bi - Schule und Bibliothek“ ist eine Kooperation von fünf Bibliotheken und vier Schulen unterschiedlichen Typs aus Stadt und Region Oldenburg zur Förderung der Lese- und Informationskompetenz bei Schülerinnen und Schülern aller Schulformen in der Region. Die Webseite enthält, nach Schulstufen unterteilt, Informationen und Materialien zu acht von den Projektinitiatoren entwickelten, aufeinander aufbauenden unterrichtsbezogenen Schulungsmodulen für die gesamte Schullaufbahn von Klasse 1 bis 12. Sie werden ergänzt von einem Online-Recherche-Tutorial zum selbstständigen Lernen. 

„Und wie fange ich es an?“ Kooperationsvereinbarungen zur Zusammenarbeit von Bibliotheken und Schulen - theoretische und praktische Anregungen

Die von der Arbeitsstelle Bibliothek und Schule des Büchereivereins Schleswig-Holstein e.V. herausgegebene Arbeitshilfe möchte Tipps und Anregungen zur Gestaltung der Zusammenarbeit von Bibliotheken und Schulen geben. Sie beleuchtet die bildungspolitischen Grundlagen der Kooperation zwischen Bibliotheken und Schulen in Schleswig-Holstein und stellt drei Bereiche der Zusammenarbeit vor: Lernort Bücherei, Offene Ganztagsschule, Schulbibliothek. Im abschließenden Teil werden Inhalt und Ziele sowie der Ablauf von Kooperationsvereinbarungen erläutert. 

 

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