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Vorteile eines Spiralcurriculums

Die Entwicklung eines Spiralcurriculums stellt die optimale Vernetzung aller Beteiligten sicher.

Das Spiralcurriculum - seine Vorteile

  • Ein Spiralcurriculum schafft insbesondere durch die schriftliche Fixierung eine systematische Basis für die zukünftige Kooperation von Bibliothek und Schule oder weiteren Bildungsträgern. Nicht jedes Ziel, nicht jede Maßnahme muss immer wieder neu diskutiert werden.
  • Als Ergebnis der Verzahnung von pädagogischem und bibliothekarischem Know How erhöht das Spiralcurriculum die Qualität der Angebote und Maßnahmen. Die Berücksichtigung der Kompetenzen aus zwei Professionen wirkt Synergien fördernd.
  • Ein gemeinsam entwickeltes und vereinbartes Spiralcurriculum schafft Transparenz. Die Partner wissen, was sie voneinander erwarten bzw. einfordern können und welche Aufgaben jeweils auf sie zukommen.
  • Ein Spiralcurriculum wirkt in die Breite und rechtfertigt damit auch aus arbeitsökonomischer Sicht den Aufwand,den Entstehung und Pflege bedingen. Best Practice-Modelle, zum Beispiel eine themenbezogene Bibliotheksrallye oder Klassenführung, sind transfertauglich. Sie werden nicht mehr für eine einzelne Klasse, sondern als wiederverwendbare Bausteine konzipiert.
  • Werden Bibliothek und Schule Bildungspartner, entstehen gemeinsame curriculare Konzepte, die mit den Schulprogrammen,Lehrplänen und Bildungsstandards übereinstimmen. Sie sind Abbild dessen, was lokal unter den jeweiligen Voraussetzungen realisiert werden kann. Sie sind flexibel und dynamisch.
  • Als Möglichkeit, die Angebote der Bibliothek nach außen zu kommunizieren, wirkt ein Spiralcurriculum nicht zuletzt als PR-Instrument und trägt dazu bei, Eltern wie auch Fördervereine, Sponsoren und Entscheidungsträger zu informieren bzw. zur Unterstützung der Bibliothek zu gewinnen. Es wirkt Image fördernd und Profil bildend für die Bibliothek und ihre Partner.